Geronimo89.dk

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Richards Tagebücher: das neue Elend

Das neue Elend

Elender Jahre seit, suche ich in der Nacht Schutz und Geborgenheit, fand mehr als je im Arm meiner Mutter.
Elender Tage seit, bin ich nun in ihr gefangen, der dunkelschönen Tränke meines Leids und Glücks
Das Morgenrot lockt mit seinem frühsten Schimmer nach mir, als wüsste es, als wolle es mich zur Shne meiner Sünden treiben.
Doch sicher, wieder werd ich mich verkriechen schnell, in Angst vor einem kleinen Stern, der uns viel zu nahe ist.
Nicht für lang das sei gewiss, denn mich gierts nach Fleisch, nach süßer junger Haut und reinem Saft.
So werd ich mich der Nacht hingeben, in ihr leben, so unrecht wie ungut, mein Leid auf viele Andre übertragen, also betet und flehet zu eurem Gott, dass sämtlich Rascheln, Pochen und auch Scharren, Kratzen und der Dielen knacken, nicht stammt von mir noch meines Gleichen.

Richard Benjamin Cohan

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Richards Tagebücher: deine weiche, weiße Haut

Deine weiche, weiße Haut

Deine weiche, weiße Haut, hat mir mein Herze aufgetaut,
Durch die Rippen, schlug es flehend nach dir ach so laut,

Als ich erwachte in unserem Liebesnest,
hieltst du mich nur mit Blicken fest,

Du tränktest mich mit deiner Liebe,
Gedanken an dich fortan meines Geistes schönste Triebe,

Deine Stimme zittert fiebrig durch meinen Kopf wie heißer Sommerwind,
nun lass uns eilen durch den Strom der Nacht furchtlos und geschwind.

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Richards Tagebücher: I

In dieser kleinen Serie möchte ich die Tagebücher meines Rollenspielcharakters Richard Benjamin Cohan vorstellen. Er ist im Rahmen meiner vergangenen Vampire Rollenspielrunde entstanden:

I

Meine Todesnacht war die schönste meines Lebens und die erste meiner Ewigkeit. Isabelle gab mir zunächst die gewöhnlichen Küsse, die für mich alles andere als gewöhnlich waren…

Dann gab sie mir den Kuss der Nacht, den endlosen Tod. Ihre Tat war sacht, ohne Ankündigung, Warnung, Hast oder Wahl. Die Entscheidung lag in ihrer gütigen Hand und ich hätte es ihr nicht verübelt, wenn sie mir auch den letzten Tropen genommen hätte, denn schon dort konnte sie über mein Herz verfügen, ganz nach ihrem Ermessen.

Was sie mir gab, war von buchstäblich unenlichem Ausmaß. Einer Erlösung gleich, die mich von der Zeit und vielen Seiten der Welt, die ich so hasse trennt.

Ich will so viel mehr sein, als nur ihr Kind aber genug Zeit um aufzuholen, was ich bisher verpasst habe, steht mir nun ja zu.

Richard Benjamin Cohan

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