Geronimo89.dk

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eEtiquette

Meine persönlichen Lieblinge der eEtiquette, einer Onlineetiquette seitens der Telekom bereit gestellt, möchte ich hier kurz vortragen. Die Regeln und Leitsätze beschäftigen sich alle mit Medienkompetenz und digitaler Kommunikation.

Nummer 1
Nutzt Du einen neuen Kommunikationskanal, beobachte zuerst und erkunde die grundlegenden Verhaltensregeln.

Nein. Nein. Nein. Man sollte sich in der Aktuellen Weblandschaft eher dazu berufen fühlen den Standard zu heben. Siehe Golem.de Kommentare.

Nummer 46
Schalte Dein Handy in Flugzeugen, Krankenhäusern und Teilchenbeschleunigern aus, um keine elektronischen Hochleistungsgeräte zu stören.

Nummer 100
Schalte Dein Handy bei Beerdigungen, Hochzeiten, Yogakursen und überall dort aus, wo es unangebracht wäre, ein schreiendes Kind mitzubringen.

Für mich wirklich die humorvollste der Leitsätze icon wink eEtiquette

Nummer 51
Du besitzt Dein Handy um in Kontakt zu bleiben. Es verärgert andere, wenn Du nie erreichbar bist.

Wenn ich meine Ruhe haben will, bleibt das Handy auf Lichtsignal. Manche Dinge gehen manchmal vor Hochverfügbarkeit. Besonders Freunde und Fotoshootings.

Nummer 55
Verbreite Deine Fotos nicht maßlos und gib nicht mit ihnen an.

Nummer 57
Stelle nur Bilder ins Netz, die Deine Mutter freigeben würde.

Besonders unpassende Ratschläge, speziell für mich. “Tu Gutes und sprich darüber.”, gilt auch für Fotografiebegeisterte, die irgendwann auch mal wo anders als auf ihrem eigenen Blog erscheinen möchten und auch wenn meine Mutter die Fotos meist mag, die ich ins Internet stelle, schüttelt sie besonders bei problematischeren Themen in meinen fotografischen Arbeiten auch mal den Kopf.

Nummer 61
“Blocke” andere gleich, statt eine ungewollte Freundschaft später rückgängig zu machen.

Ganz bestimmt nicht, denn das zeugt von erheblicher sozialer Inkompetenz.

Nummer 94
Surfe gemeinsam mit Deinen Kindern im Netz, statt ihre Internetnutzung zu überwachen.

Falls Eltern diesen Post lesen, folgt Nummer 94, es ist das ethisch korrekteste und vertrauenswürdigste was ihr tun könnt.

Insgesamt sind die Regeln oft etwas überzogen, da aber Übertreibung das Verständnis fördert ist das in Ordnung. Da diese Seite hauptsächlich für Internetfremde und Menschen erstellt wurden, die ein paar Generationen vor mir geboren wurden, ist die Idee schon mal gar nicht so schlecht. Vielleicht hat es ja einen positiven Effekt.

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