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Lesetipp: Jack Ketchum – Evil

ketchum1 Lesetipp: Jack Ketchum – Evil

Ein junges Mädchen wird zum Spielball von willkürlicher Gewalt, Demütigung und Folter. Das Vorwort von Stephen King in Evil von Jack Ketchum nimmt vorweg wohin die Geschichte um die kleine Meg führen wird. Die Idylle, die zunächst aus einem Abbild der fünfziger Jahre in den USA gestanzt wird bekommt schnell Flecken und die Zeilen die darauf geschrieben werden, drehen einem den Magen um.

Der Horror, den Jack Ketchum heraufbeschwört ist groß, aber keineswegs aus der Luft gegriffen. Das Werk basiert auf einer wahren Begebenheit aus den sechziger Jahren. Die Hilflosigkeit und absolut explizit beschriebene Grausamkeit verleihen Evil die Macht seine Leser zu bewegen. Abscheu und Hass auf die Folterknechte und die Manipulatorin kochen in einem hoch während sich die Handlung in die dunkelsten Tiefen der menschlichen Seele hinabschraubt.

Die Meg aus der Wirklichkeit heißt Sylvia Likens, ihre Geschichte wurde unter anderem noch in Kate Milletts Der Keller (engl. The Basement) und den Verfilmungen zu diesen beiden Büchern verarbeitet.

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