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Lily Allen – It’s not me, it’s you!


Ja, sehr untypisch von mir, über dieses Album zu berichten, aber ich habe es mir wirklich ans Herz gehört, obwohl Songs wie The Fear, Not Fair und Fuck You im Radio rauf und runter laufen. Energetischer Pop mit Herz und typischen zwischenmenschlichen Themen, die in der Form aber üblicherweise nicht diese Popularität erreichen. Mich hat es überrascht, dass ein Lied, welches die Geschichte eines Mannes, der schlecht im Bett ist, geschafft hat so häufig gehört zu werden. Wahrscheinlich verstehen die Hörer den Text einfach nicht, bedauerlicherweise. Lily Allens bezaubernde, wenn auch nicht stark herrausstechende Stimme trägt die Texte, die mich inhaltlich in Back to the Start auch mal an Placebo erinnern, dem Hörer auf sehr angenehme Weise näher. Inhaltlich lässt sich das Album mit Annett Louisans Werken vergleichen, da es sich meist um Liebe, Sehnsucht und Beziehung dreht. Die kleinen Probleme der Gefühlswelt finden hier einen weiteren Platz in der Musikgeschichte.
Him stellt hier eine Ausnahme dar und beschäftigt sich mit Gott,

Ever since he can remember people
have died in his good name
Long before that September
Long before hijacking planes

[…]

Do you think his favourite type of human is caucasian

wieder mit einem schönen Seitenhieb auf Rassismus, wie der, den wir aus dem Radio-Hit Fuck You sicher schon herrausgehört haben:

So you say it’s not okay to be gay
Well, I think you’re just evil
You’re just some racist who can’t tie my laces
Your point of view is medieval

Mein aktuelles Lieblingslied ist Back to the Start. Thema ist eine Beziehung die zu lange schon im kalten Nass des Herbstes herumkriecht und eine Entschuldigung des einen Partners an den anderen ist, inklusive der Erläuterung des eigenen Neids, mit der Bitte einen Neuanfang zu wagen.

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